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Geislinger Steige 

Neben der Bundesstrasse 10, von Stuttgart nach Ulm, trägt den Namen "Geislinger Steige" auch gleichrangig die Steilstrecke der Filstalbahn, die München mit Stuttgart verbindet. In etlichen Quellen wird diese Eisenbahnrampe auf die schwäbische Alb als die steilste Hauptbahn Europas geführt. Sie überwindet auf einer Länge von 5,6 km einen Höhenunterschied von 112 m, mit engsten Kurvenradien von 278 m und Steigungen bis zu 22,5 Promille. In Kontinentaleuropa gilt sie als die erste Gebirgsquerung einer Eisenbahn.

Von 1847 bis 1850 arbeiteten teilweise über 3.000 Menschen an diesem Teilstück. Im Laufe der Jahrzehnte gab es etliche Bahnbetriebsgesell-schaften, für die der Betrieb dieser Steilbahn immer wieder eine Herausforderung darstellte. So musste z.B. im Dampflokzeitalter jeder Zug nachgeschoben werden. Auch heute noch werden schwere Güter-züge nachgeschoben. Sehenwert ist auf den Bildern eine Vierfach-Traktion (Bild 184).

Die nach wie vor hohe Bedeutung dieser Strecke dokumentiert unser Foto-Archiv, welches an nur 5 Tagen mit ein paar wenigen Präsenz-stunden, bei Sonnenschein wie auch Regen, entstanden ist.

Bewusst sind viele ähnliche Bilder dabei, von denen aber jedes, mit anderer Lok-Nummer und einer Vielzahl von Details, seinen ganz unmittelbaren eigenen Reiz hat. Dokumentiert hat diese heraus-fordernde Strecke, mit ihrer hohen Zugdichte, unser Vereinsmitglied Frieder Liebermann.

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